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Fortsetzung Freitag, der 16. Januar 2026
 
► Aus einem "zeit.de"-Artikel von Michael Thumann mit der Überschrift "Donald Trump und Wladimir Putin / Der Feind Europa" (Freitag, 12. Dezember 2025):
 Anfang Längeres Zitat  Beide [Trump und Putin] verbindet die Einrichtung des autoritären Führerprinzips, und wo Putin sie vollendet hat, versucht Trump ihm nachzueifern – unter den erschwerten Bedingungen der ramponierten amerikanischen Demokratie. Putin ist für Trump auch ein Vorbild in seinem großen geopolitischen Projekt: der Bildung einer "westlichen Hemisphäre" unter US-Führung, bestehend aus Nord- und Südamerika. Der Griff nach Grönland und die Krieg-in-Sicht-Politik gegenüber Venezuela sind zwei Teile desselben – die Wiederbelebung des Imperialismus, der Monroe-Doktrin und des US-Interventionismus in Lateinamerika. Europa soll sich da gefälligst raushalten, das werden die Europäer noch merken, sollten sie je das Mercosur-Abkommen mit Südamerika ratifizieren.
Das gemeinsame Projekt: "regime change" in Europa
Europa selbst ist aus der Sicht der Trump-Ideologen etwas, was man nicht mehr braucht und das nach demselben Hinterhofprinzip getrost den Russen überlassen werden kann. Die faktische Akzeptanz des putinschen Imperialismus durch den ungeheuren Druck auf die Ukraine bei gleichzeitiger Verbrüderung mit Putin spricht Bände. Es ist nicht so, dass die Trumpisten in Washington nicht erkennen würden, dass die Einverleibung der Ukraine Putin großen Einfluss auf weite Teile Europas bescheren würde. Die Ideologen nehmen es als gegeben hin. Ein jeder kehre in seinem Hofe: Putin in Osteuropa, Trump in Venezuela.  Ende Längeres Zitat 
► Aus einem "welt.de"-Artikel mit der Überschrift "Übernahmepläne / Trump ernennt neuen Sondergesandten für Grönland – Dänemark bestellt US-Botschafter ein" (Montag, 22. Dezember 2025):
 Anfang Längeres Zitat  Nach der Ernennung eines US-Sondergesandten für Grönland durch Präsident Donald Trump wird die dänische Regierung den US-Botschafter in Kopenhagen zum Gespräch einbestellen. Das kündigte der dänische Außenminister Lars Lökke Rasmussen am Montag im Fernsehsender TV2 an.
Er nannte die Ernennung des Sondergesandten durch Trump, der in den vergangenen Monaten wiederholt mit der Übernahme des rohstoffreichen und zu Dänemark gehörenden Inselgebiets gedroht hatte, „völlig inakzeptabel“.
Trump gibt Personalie bekannt
US-Präsident Donald Trump hatte die Personalie auf seiner Plattform Truth Social bekannt gegeben. Den Posten des Sondergesandten soll der Gouverneur des südlichen Bundesstaats Louisiana, Jeff Landry, übernehmen. Landry werde sich stark für die Interessen und die Sicherheit der USA sowie für das „Überleben unserer Verbündeten“ und der ganzen Welt einsetzen, schrieb Trump über seinen Parteifreund.  Ende Längeres Zitat 
► Aus einem "t-online.de"-Artikel von Bastian Brauns mit der Überschrift "Nationale Sicherheitsstrategie der USA / Warum Trump Europa zum Risiko erklärt" (Freitag, 05. Dezember 2025):
 Anfang Längeres Zitat  Die USA unter Präsident Donald Trump haben ihre neue Nationale Sicherheitsstrategie veröffentlicht: ein Europa zu amerikanischen Bedingungen ...
War Joe Bidens 2022 veröffentlichte Strategie noch so etwas wie eine warme Umarmung, ist Trumps Papier deutlich kälter, härter und eindeutig transaktional, also auf Tauschgeschäfte ausgerichtet und nicht mehr multilateral angelegt. Verstörend ist darin einmal mehr die Kulturkampfrhetorik – auch wenn das nicht überraschend ist.
Die US-Strategie konstatiert, "dass Kontinentaleuropa an globalem Wirtschaftsanteil verliert" und verweist zugleich auf eine angeblich tiefgreifende Krise: Migrationsprobleme, Einschränkungen der Meinungsfreiheit, sinkende Geburtenraten und ein "Verlust nationaler Identität". Es drohe gar die "zivilisatorische Auslöschung".
Die Botschaft dahinter ist klar: Aus Sicht Washingtons ist eine angebliche Zerbrechlichkeit Europas ein strategischer Risikofaktor für die USA ...  Ende Längeres Zitat 
► Aus einem "tagesschau.de"-Artikel von Sabrina Fritz mit der Überschrift "EU zur US-Sicherheitsstrategie / Erstmal gelassen bleiben" (Samstag, 06. Dezember 2025):
 Anfang Längeres Zitat  Die neue nationale Sicherheitsstrategie der USA liest sich wie eine Standpauke für die EU. Doch Brüssel reagiert gelassen - denn nicht alles in den Beziehungen läuft schlecht.
Der Nikolaustag wird in den USA nicht gefeiert - der christliche Heilige lebt dort aber in der Figur des Santa Claus weiter. Millionen Kinder zittern davor, was der Mann mit dem roten Anzug und dem weißen Bart aus dem Sack holt - die Rute für die bösen Kinder oder die Süßigkeiten für die Braven. Die Europäer sind jedenfalls in diesem Jahr gar nicht brav gewesen. Die Standpauke, die ihnen gerade aus Übersee gehalten wurde, ist durchaus ein Grund, sich zu fürchten.
Doch dafür beweisen die tapferen Europäer ganz schön viel Gelassenheit. Die Außenbeauftragte der EU, Kaja Kallas, spricht von "einigen Differenzen". Man sei trotzdem "die engsten Verbündeten". Italiens Ministerpräsidentin Georgia Meloni sieht keinen Bruch zwischen den USA und Europa. Und laut dem deutschem Außenminister Johann Wadephul sind die USA "immer noch unser wichtigster Verbündeter in der NATO."  Ende Längeres Zitat 
► Aus einem "web.de"-Artikel mit der Überschrift "Neue US-Sicherheitsstratgie / Röttgen sieht Existenz der EU durch Amerikaner bedroht" (Montag, 08. Dezember 2025):
 Anfang Längeres Zitat  Mit ihrer neuen Sicherheitsstrategie gehen die Amerikaner auf Konfrontationskurs mit Europa. Auch in Berlin schlägt man wegen des Dokuments Alarm. Außenpolitiker Norbert Röttgen warnt, dass die EU von Trump und seiner MAGA-Bewegung zerrieben werden könnte.
US-Präsident Donald Trump bedroht nach Einschätzung des CDU-Außenpolitikers Norbert Röttgen mit seiner neuen Sicherheitsstrategie die Existenz der EU. "Die neue außenpolitische Positionierung der USA ist eine zweite Zeitenwende", sagte der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Erstmals seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs stehen die USA nicht mehr an der Seite der Europäer", sagte Röttgen ...  Ende Längeres Zitat 
► Aus einem "welt.de"-Artikel mit der Überschrift "Presseschau «Trump-Regierung arbeitet auf die Zerstörung der EU hin» – US-Strategie alarmiert Kommentatoren" (Montag, 08. Dezember 2025):
 Anfang Längeres Zitat  Die neue Sicherheitsstrategie der USA löst große Sorgen in Europa aus. Das Dokument zeige, dass die Trump-Regierung mit Europa breche, heißt es in mehreren Kommentaren. Lediglich eine deutsche Zeitung hält fest: Nicht jede Kritik an der EU sei falsch.
Mit ihrem neuen Strategiepapier hat die US-Regierung die Politiker in den europäischen Hauptstädten aufgeschreckt. Zahlreiche Kommentatoren der internationalen Presse sehen das Dokument als eine Art Scheidungspapier, Freude gibt es hingegen in Moskau.  Ende Längeres Zitat 
► "faz.net"-Artikel mit der Überschrift "US-Sicherheitsstrategie / «Den Widerstand innerhalb der europäischen Staaten stärken»" (Montag, 08. Dezember 2025):
 Anfang Längeres Zitat  In ihrer neuen Sicherheitsstrategie legt die US-Regierung auf 29 Seiten ihre künftigen Zielsetzungen in der Sicherheitspolitik dar. Wir dokumentieren das Europa-Kapitel im Wortlaut.
Amerikanische Regierungsvertreter haben sich daran gewöhnt, europäische Probleme vor allem in unzureichenden Militärausgaben und wirtschaftlicher Stagnation zu sehen. Daran ist zwar etwas Wahres, aber die wirklichen Probleme Europas sind noch tiefgreifender. Kontinentaleuropa hat an seinem Anteil am weltweiten BIP verloren – von 25 Prozent im Jahr 1990 auf 14 Prozent heute –, teilweise aufgrund nationaler und transnationaler Regulierungen, die Kreativität und Fleiß untergraben.
Der wirtschaftliche Niedergang wird jedoch von der realen und noch düstereren Aussicht auf den zivilisatorischen Untergang überschattet. Zu den größeren Problemen, mit denen Europa konfrontiert ist, zählen die Aktivitäten der Europäischen Union und anderer transnationaler Gremien, die die politische Freiheit und Souveränität untergraben, eine Migrationspolitik, die den Kontinent verändert und Zwietracht sät, die Zensur der freien Meinungsäußerung und die Unterdrückung der politischen Opposition, der Einbruch der Geburtenraten und der Verlust der nationalen Identität und des Selbstbewusstseins.
Sollten sich die aktuellen Trends fortsetzen, wird der Kontinent in 20 Jahren oder weniger nicht mehr wiederzuerkennen sein. Daher ist es alles andere als sicher, ob bestimmte europäische Länder dann über Volkswirtschaften und Streitkräfte verfügen werden, die stark genug sind, um verlässliche Verbündete zu bleiben. Viele dieser Nationen verschärfen derzeit ihren eingeschlagenen Kurs. Wir wollen, dass Europa europäisch bleibt, sein zivilisatorisches Selbstbewusstsein wiedererlangt und seine fehlgeleitete Fokussierung auf überbordende Regulierung aufgibt.
Dieser Mangel an Selbstbewusstsein zeigt sich am deutlichsten in den Beziehungen Europas zu Russland. Die europäischen Verbündeten genießen gegenüber Russland in fast jeder Hinsicht einen erheblichen Vorteil an „Hard Power“ – mit Ausnahme von Atomwaffen. Infolge des Krieges Russlands in der Ukraine sind die europäischen Beziehungen zu Russland inzwischen stark belastet, und viele Europäer betrachten Russland als existenzielle Bedrohung. Die Gestaltung der europäischen Beziehungen zu Russland wird erhebliches diplomatisches Engagement der USA erfordern, sowohl zur Wiederherstellung von Bedingungen strategischer Stabilität im eurasischen Raum als auch zur Verringerung des Risikos eines Konflikts zwischen Russland und europäischen Staaten.
Es ist ein Kerninteresse der Vereinigten Staaten, eine zügige Beendigung der Feindseligkeiten in der Ukraine zu verhandeln, um die europäischen Volkswirtschaften zu stabilisieren, eine unbeabsichtigte Eskalation oder Ausweitung des Krieges zu verhindern, die strategische Stabilität mit Russland wiederherzustellen und den Wiederaufbau der ­Ukraine nach den Kampfhandlungen zu ermöglichen, sodass sie als funktionsfähiger Staat überleben kann.
Der Krieg in der Ukraine hat den perversen Effekt gehabt, Europas, insbesondere Deutschlands, Abhängigkeit vom Ausland zu vergrößern. Heute errichten deutsche Chemieunternehmen einige der größten Verarbeitungsanlagen der Welt in China und nutzen dafür russisches Gas, das sie im eigenen Land nicht beziehen können. Die Trump-Regierung gerät in Konflikt mit europäischen Verantwortungsträgern, die unrealistische Erwartungen in Bezug auf den Krieg hegen und in instabilen Minderheitsregierungen sitzen, von denen viele grundlegende Prinzipien der Demokratie mit Füßen treten, um die Opposition zu unterdrücken. Eine große Mehrheit der Europäer wünscht sich Frieden, doch dieser Wunsch schlägt sich nicht in der Politik nieder – vor allem wegen der Aushöhlung demokratischer Verfahren durch diese Regierungen. Dies ist für die Vereinigten Staaten strategisch wichtig, gerade weil sich europäische Staaten nicht selbst reformieren können, wenn sie in einer politischen Krise gefangen sind.
Dennoch bleibt Europa für die Vereinigten Staaten strategisch und kulturell von entscheidender Bedeutung. Der transatlantische Handel ist weiterhin eine der tragenden Säulen der Weltwirtschaft und des amerikanischen Wohlstands. Europäische Sektoren von der Industrie über Technologie bis hin zur Energie gehören nach wie vor zu den robustesten der Welt. Europa ist Heimat von Spitzenforschung und weltbedeutenden Kultureinrichtungen. Wir können es uns nicht nur nicht leisten, Europa abzuschreiben – dies zu tun, wäre auch im Hinblick auf die Ziele dieser Strategie selbstschädigend.
Amerikanische Diplomatie sollte sich weiterhin für echte Demokratie, Meinungsfreiheit und die unverhohlene Würdigung der individuellen Charakteristika und Geschichte Europas einsetzen. Amerika ermutigt seine politischen Verbündeten in Europa, diese Wiederbelebung des Geistes voranzutreiben, und der wachsende Einfluss patriotischer europäischer Parteien gibt in der Tat Anlass zu großem Optimismus.
Unser Ziel sollte es sein, Europa dabei zu helfen, seinen derzeitigen Kurs zu korrigieren. Wir werden ein starkes Europa brauchen, um erfolgreich konkurrieren zu können und um gemeinsam zu verhindern, dass irgendein Gegner Europa dominieren kann.
Die Vereinigten Staaten sind nachvollziehbarerweise emotional mit dem europäischen Kontinent – und natürlich mit Großbritannien und Irland – verbunden. Auch der Charakter dieser Länder ist strategisch wichtig, denn wir zählen auf kreative, fähige, selbstbewusste, demokratische Verbündete, um Bedingungen von Stabilität und Sicherheit zu schaffen. Wir wollen mit gleichgesinnten Ländern zusammenarbeiten, die ihre frühere Größe wiederherstellen wollen.
Über längere Sicht ist es mehr als plausibel, dass spätestens in einigen Jahrzehnten bestimmte NATO-Mitglieder mehrheitlich nichteuropäisch geprägt sein werden. Damit stellt sich die offene Frage, ob sie ihren Platz in der Welt oder ihr Bündnis mit den Vereinigten Staaten noch in derselben Weise sehen werden wie jene, die die NATO-Charta unterzeichnet haben.
Unsere allgemeine Politik für Europa sollte folgende Prioritäten haben:
• die Voraussetzungen für Stabilität in Europa und für strategische Stabilität im Verhältnis zu Russland wiederherstellen;
• Europa in die Lage versetzen, auf eigenen Füßen zu stehen und als Verbund gleichgesinnter souveräner Nationen zu handeln, einschließlich der Übernahme der Hauptverantwortung für seine eigene Verteidigung, ohne von einer gegnerischen Macht dominiert zu werden;
• den Widerstand gegen den derzeitigen Kurs Europas innerhalb der europäischen Staaten stärken;
• die europäischen Märkte für amerikanische Waren und Dienstleistungen öffnen und eine faire Behandlung amerikanischer Arbeitnehmer und Unternehmen sicherstellen;
• die leistungsfähigen Staaten Mittel-, Ost- und Südeuropas durch wirtschaftliche Verflechtungen, Waffenverkäufe, politische Zusammenarbeit sowie kulturellen und Bildungsaustausch stärken;
• die Wahrnehmung einer sich dauerhaft erweiternden NATO beenden und die Entstehung einer solchen Realität verhindern;
• Europa ermutigen, Maßnahmen gegen merkantilistische Überkapazitäten, Technologiediebstahl, Cyberspionage und andere feindliche wirtschaftliche Praktiken zu ergreifen.  Ende Längeres Zitat 
► Aus einem "faz.net"-Artikel mit der Überschrift "Liveblog Angriff auf Venezuela / Trump: Wir werden das Land führen" (Samstag, 03. Januar 2026):
 Anfang Längeres Zitat 
Samstag 19:12 Uhr
Hanna Masa
US-Präsident Donald Trump hat nach dem Angriff auf Venezuela und der Festnahme von Staatschef Nicolás Maduro den US-Anspruch auf die Vorherrschaft auf dem amerikanischen Doppelkontinent bekräftigt.
„Die amerikanische Dominanz in der westlichen Hemisphäre wird niemals wieder infrage gestellt“, sagte Trump bei einer Pressekonferenz auf seinem Anwesen Mar-a-Lago in Florida. Washington habe die im 19. Jahrhundert geprägte Monroe-Doktrin über die US-Vorherrschaft in den Amerikas vernachlässigt, so Trump. Er fügte hinzu: „Wir haben sie ein Stück weit vergessen. Sie war sehr wichtig, aber wir haben sie vergessen. Wir werden sie nicht mehr vergessen.“
Die Monroe-Doktrin geht auf Präsident James Monroe (regierte 1817 bis 1825) zurück, wonach die USA in der Neuen Welt keinen Einfluss europäischer Mächte mehr dulden und den gesamten amerikanischen Doppelkontinent geopolitisch dominieren.  Ende Längeres Zitat 
► Aus einem "tagesschau.de"-Artikel mit der Überschrift " Attacke auf Maduro-Regierung / Was wir über den US-Angriff auf Venezuela wissen " (Sonntag, 04. Januar 2026):
 Anfang Längeres Zitat  Der US-Angriff auf Venezuela dürfte der umfassendste in Lateinamerika seit 1989 gewesen sein. Vieles ist inzwischen klar, vieles aber auch noch nicht. Ereignisse, Zusammenhänge und Reaktionen im Überblick.
Was ist passiert?
Die USA haben in der Nacht von Freitag auf Samstag Venezuela angegriffen und den autoritär herrschenden Staatschef Nicolás Maduro gefangen genommen. Er und seine Frau befinden sich inzwischen in New York, wo sie vor Gericht gestellt werden sollen.
Ab etwa 02:00 Uhr Ortszeit stiegen über Caracas schwarze Rauchwolken auf. Für etwa 90 Minuten waren Flugzeuge zu hören. In sozialen Medien kursieren Videos und Fotos, die Explosionen in der Hauptstadt zeigen sollen. Bei dem US-Angriff wurden laut venezolanischen Angaben Soldaten und Zivilisten getötet. Die Zahl ist aber offen. US-Kräfte seien nicht getötet worden, sagte Trump.
Laut Trump wurde Maduro in einem stark bewachten, festungsartigen Gebäude gefangen genommen. Er und seine Frau ergaben sich demnach widerstandslos, nachdem sie vergeblich versucht hatten, sich in einen Schutzraum zu retten. Die Luftangriffe richteten sich vor allem gegen Militärstützpunkte, Flugplätze, Kommunikationsanlagen und Häfen.
An der US-Militäraktion waren laut US-General John Caine 150 Flugzeuge ?und Helikopter beteiligt. Neben Soldaten waren auch Spezialkräfte und Geheimdienst-Agenten im Einsatz. Die Operation sei monatelang durch die Geheimdienste vorbereitet worden. Man habe den Tagesablauf von Maduro gekannt, was er esse, wo er sich bewege, was ?seine Haustiere seien.
Der Angriff dürfte die umfangreichste US-Operation in Lateinamerika seit 1989 gewesen sein. Damals stürzten die USA Panamas Machthaber Manuel Noriega wegen mutmaßlicher Verwicklung in den Drogenhandel.
Was sagen die USA zu dem Angriff?
Die USA werden nach den Worten von US-Präsident Donald Trump zunächst weiter eine tragende Rolle in Venezuela anstreben. "Wir werden uns jetzt um das Land kümmern, bis wir einen sicheren, geordneten und umsichtigen Übergang gewährleisten können", sagte er auf einer Pressekonferenz am Samstagmittag (Ortszeit).
Gleichzeitig kündigte er an, US-Ölfirmen sollten in Venezuela aktiv werden, um "anzufangen, Geld für das Land zu machen". Die US-Ölfirmen würden "Milliarden von Dollar" in dem südamerikanischen Land investieren und die Infrastruktur wieder aufbauen, um das Ölgeschäft anzukurbeln, sagte Trump. Das US-Ölembargo gegen Venezuela bleibe jedoch vorerst weiter in Kraft. Eine Partnerschaft mit den Vereinigten Staaten werde Venezuela "reich, unabhängig und sicher" machen.
"Die amerikanische Dominanz in der westlichen Hemisphäre wird niemals wieder infrage gestellt", sagte Trump bei der Pressekonferenz auf seinem Anwesen Mar-a-Lago in Florida. Washington habe die im 19. Jahrhundert geprägte Monroe-Doktrin über die US-Vorherrschaft in den Amerikas vernachlässigt, so Trump.
Was werfen die USA Maduro vor?
Die USA werfen Maduro vor, nicht rechtmäßig gewählt zu sein. Washington erkennt Maduro seit 2024 nicht mehr als Präsidenten an. Die von Friedensnobelpreisträgerin Maria Corina Machado geführte Opposition hatte erklärt, sie habe die letzten Wahlen klar gewonnen.
Das US-Justizministerium hat eine neue Anklage gegen Maduro und dessen Frau Cilia Flores bekannt gegeben. Maduro wird in der Anklageschrift die Leitung einer korrupten Regierung vorgeworfen. Zudem habe er jahrelang mit Hilfe der Regierungsmacht illegale Unterfangen wie den Drogenschmuggel vorangetrieben. Von dem Drogenschmuggel habe die Elite von Venezuela profitiert, heißt es weiter. Maduro habe mit Drogenterroristen zusammengearbeitet, um tonnenweise Kokain in die USA zu bringen ...  Ende Längeres Zitat 
► Aus einem "faz.net"-Artikel mit der Überschrift "Liveblog USA unter Trump / Ehefrau von Trump-Berater postet Grönlandumriss in US-Farben – Kritik aus Dänemark" (Sonntag, 04. Januar 2026 16:41 Uhr):
 Anfang Längeres Zitat 
Heute 16:24 Uhr
Laura Roban
Der dänische Botschafter in den USA, Jesper Moller Jorensen, mahnt die US-Regierung auf der Plattform X, die territoriale Integrität des NATO-Verbündeten zu wahren. Mit seiner Nachricht reagiert er auf einen Post der Ehefrau des stellvertretenden Stabschefs im Weißen Haus, Katie Miller. Sie hatte nach der Militäraktion in Venezuela eine Karte Grönlands in US-Farben und dem Wort „Soon“, also „bald“, gepostet. Grönland ist ein autonomes Gebiet des Königreichs Dänemark mit etwa 57.000 Einwohnern. Seine strategische Lage macht es zu einem wichtigen Standort für das US-Raketenabwehrsystem.
Vor 25 Minuten
Laura Roban
Neben dem dänischen Botschafter in den USA hat auch der grönländische Regierungschef Jens-Frederik Nielsen den Beitrag von Katie Miller, der Ehefrau von Trumps Vize-Stabschef Stephen Miller, im Onlinedienst X als „respektlos“ kritisiert.
„Die Beziehungen zwischen Nationen und ihren Bevölkerungen basieren auf gegenseitigem Respekt und internationalem Recht – nicht auf symbolischen Gesten, die unseren Status und unsere Rechte missachten“, erklärte Nielsen. Es gebe aber weder Grund zur Panik noch zur Sorge. „Unser Land steht nicht zum Verkauf, und unsere Zukunft wird nicht durch Beiträge in sozialen Medien entschieden.“
 Ende Längeres Zitat 
► Aus einem "welt.de"-Artikel mit der Überschrift "LivetickerNach US-Angriff / Militär in Venezuela unterstützt Vizepräsidentin – Rubio widerspricht Trump" (Sonntag, 04. Januar 2026 19:21 Uhr):
 Anfang Längeres Zitat 
17:32 Uhr – Rubio bezeichnet Regierung in Kuba als „riesiges Problem“
US-Außenminister Marco Rubio hat die Regierung in Kuba als „riesiges Problem“ bezeichnet. Das sagte er beim US-Sender NBC News auf die Frage, ob nach dem US-Angriff auf Venezuela nun Kuba folge. Zwar wolle er nicht über zukünftige Schritte der US-Regierung mit Blick auf Kuba sprechen. „Aber ich denke, es ist kein Geheimnis, dass wir keine großen Fans des kubanischen Regimes sind.“ Dieses habe Venezuelas nun entmachteten Staatschef Nicolás Maduro unterstützt, sagte Rubio weiter.
 Ende Längeres Zitat 
► Aus einem "faz.net"-Artikel mit der Überschrift "Empörung in Kopenhagen / Dänemark weist US-Anspruch auf Grönland zurück" (Montag, 05. Januar 2026):
 Anfang Längeres Zitat  US-Präsident Trump macht abermals Ansprüche auf Grönland geltend – und verspottet Dänemark. Die nördlichen NATO-Partner wehren sich ...
Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland haben einen abermals von US-Präsident Donald Trump geäußerten Gebietsanspruch auf Grönland deutlich zurückgewiesen. Dänemarks Regierungschefin Mette Frederiksen erklärte, die Vereinigten Staaten hätten „überhaupt kein Recht“ einen Teil der dänischen Staatsgemeinschaft zu annektieren. Sie rief die USA dazu auf, „mit den Drohungen aufzuhören gegen einen historisch engen Verbündeten und gegen ein anderes Land und ein anderes Volk, das deutlich gesagt hat, dass es nicht zum Verkauf steht“.
Trump ließ sich davon nicht beirren. Während eines Flugs nach Washington sagte er wenig später am Sonntagabend (Ortszeit) erneut vor Journalisten, „wir brauchen Grönland mit Blick auf die nationale Sicherheit“. Die Insel sei von großer strategischer Bedeutung, sei aktuell aber von russischen und chinesischen Schiffen umgeben. „Dänemark wird das nicht schaffen, das kann ich Ihnen sagen“, sagte Trump. Auch für die Europäische Union sei klar, dass die USA Grönland „haben“ sollten, behauptete Trump. „Wir werden uns in rund zwei Monaten um Grönland kümmern“, sagte Trump und fügte hinzu: „Lassen sie uns in 20 Tagen über Grönland sprechen“.
Dann machte sich Trump noch ausdrücklich über den NATO-Partner Dänemark lustig: „Wissen Sie, was Dänemark jüngst gemacht hat? Um die Sicherheit in Grönland zu verstärken, haben sie noch einen Hundeschlitten hinzugefügt. Es ist wahr. Sie dachten, das war eine großartige Verstärkung.“ ...  Ende Längeres Zitat 
► Aus einem "faz.net"-Artikel von Tjerk Brühwiller mit der Überschrift "Öl gegen Kontrolle / Wie Kuba das Maduro-Regime an der Macht hielt" (Dienstag, 06. Januar 2026):
 Anfang Längeres Zitat  Venezuelas Sicherheitsapparat wird von kubanischen Agenten kontrolliert. Nun verliert Havanna seine wichtigste Energiequelle – und ist laut Donald Trump „bereit zu fallen“.
Als die Soldaten einer Spezialeinheit der US-Armee in die Residenz des venezolanischen Machthabers Nicolás Maduro in Caracas eindrangen, stellten sich ihnen mehrere Kubaner entgegen. Vom minutiös geplanten Angriff überrumpelt, hatten sie ebenso wenig eine Chance wie ihre Landsleute, die sich in den bombardierten Militäreinrichtungen befanden. Insgesamt 32 kubanische Sicherheitskräfte wurden beim Angriff in der Nacht auf Samstag getötet. Die Männer starben nicht zufällig auf venezolanischem Boden. Sie waren Teil eines Systems, das über Jahre darauf ausgelegt war, Maduros Macht gegen innere und äußere Bedrohungen abzusichern.
Kuba bestätigte die Todesfälle offiziell und erklärte eine zweitägige Staatstrauer. Die Getöteten seien Angehörige der Streitkräfte und der Nachrichtendienste gewesen, hätten ihre Pflicht „mit Würde und Heldentum“ erfüllt und seien „nach heftigem Widerstand im direkten Kampf“ oder durch Bombardierungen gefallen, teilte die Regierung mit. Nähere Details zum Auftrag der Sicherheitskräfte nannte Havanna nicht. Washington zeigte sich in der Interpretation weniger zurückhaltend. US-Präsident Donald Trump sagte, „viele Kubaner“ seien getötet worden, sie hätten Maduro geschützt. Außenminister Marco Rubio ergänzte, dass der innere Sicherheitsapparat des venezolanischen Regimes von Kubanern kontrolliert worden sei.  Ende Längeres Zitat 
► Aus einem "faz.net"-Artikel von Winand von Petersdorff mit der Überschrift "US-Intervention in Venezuela / Trumps Abenteuer" (Dienstag, 06. Januar 2026):
 Anfang Längeres Zitat  Man muss konstatieren, dass die amerikanische Regierung bis heute keine schlüssige Begründung für die spektakuläre Intervention in Venezuela und die Entführung des Staatschefs geliefert hat. Das ist umso verblüffender, weil Präsident Donald Trump bei seinem Eintritt in die Politik die Abkehr von außenpolitischen „Abenteuern“ zu ei­nem Kernstück seiner politischen Agenda gemacht hat.
Bei allem Respekt für die militärische Leistung bleibt die offenbar angestrebte Steuerung des Landes ein gewaltiges Abenteuer. Den Schluss, dass die Einführung der Demokratie in Venezuela nicht weit oben auf seiner Prioritätenliste steht, legen seine Handlungen nahe. Die Opposition will er offenbar nicht an die Regierung bringen, obwohl sie von der US-amerikanischen Regierung lange als der legitime Wahlsieger dargestellt wurde.
... Öl allein kann den Überfall nicht erklären. Eher wird die Welt Zeuge einer Rückkehr zu alten Verhältnissen: Machtzentren und definierte Interessengebiete, in denen die Großmächte nach Gutdünken schalten und walten ...  Ende Längeres Zitat 
► Aus einem "faz.net"-Artikel mit der Überschrift "Liveblog USA unter Trump / Anspruch auf Grönland als «offizielle Position der US-Regierung»" (Dienstag, 06. Januar 2026 07:24 Uhr):
 Anfang Längeres Zitat 
Heute 05:53 Uhr
Sabrina Frangos
Donald Trumps stellvertretender Stabschef Stephen Miller hat den Anspruch auf die Kontrolle über das zu Dänemark gehörende Grönland als „offizielle Position der US-Regierung“ beschrieben. Auf die wiederholte Frage eines CNN-Moderators, ob die Regierung einen Militäreinsatz zur Einnahme Grönlands ausschließe, sagte Miller: „Niemand wird wegen der Zukunft Grönlands militärisch gegen die Vereinigten Staaten kämpfen. Das macht keinen Sinn.“
Die USA sollten Grönland als Teil der Vereinigten Staaten „haben“, betonte Miller. Der Präsident habe dies seit Beginn seiner Amtszeit vor knapp einem Jahr sehr klargemacht. Es gebe dabei überhaupt keinen Bedarf, über einen Militäreinsatz nachzudenken, sagte Miller CNN weiter. Die USA seien die wichtigste Militärmacht der NATO und bräuchten daher die Kontrolle über Grönland, um die Arktisregion zu sichern und damit die Sicherheit des Verteidigungsbündnisses zu garantieren, argumentierte er.
Miller stellte auch infrage, wieso das autonom verwaltete Grönland überhaupt offiziell zum NATO-Partner Dänemark gehört. „Nach welchem Recht hat Dänemark die Kontrolle über Grönland? Was ist die Grundlage ihres Gebietsanspruchs? Was ist die Grundlage dafür, Grönland als eine Kolonie Dänemarks zu haben?“ fragte er.
Carlota Brandis
Vor dem Hintergrund der US-Ansprüche auf Grönland hat der grönländische Ministerpräsident Jens Frederik Nielsen seine Landsleute dazu aufgerufen, Ruhe zu bewahren. Er verstehe, dass manche Grönländer mit Blick auf die Situation in Venezuela beunruhigt über die jüngsten Aussagen von US-Präsident Donald Trump seien, sagte Nielsen dem dänischen Rundfunk zufolge bei einer Pressekonferenz in der grönländischen Hauptstadt Nuuk. „Aber Venezuela und Grönland sind nicht vergleichbar.“
Nielsen forderte nun einen direkten Draht nach Washington. Er sei es satt, dass die Kommunikation mit den USA über die Medien stattfinde.
Grönland und die USA hätten in der Vergangenheit immer gut zusammengearbeitet. Eine Annexion Grönlands über Nacht werde nicht passieren. „Wir sind offen für einen Dialog“, sagte Nielsen demnach. „Aber die internationalen Regeln und Gesetze basieren auf Frieden, Zusammenarbeit und getroffenen Vereinbarungen."
 Ende Längeres Zitat 
► Aus einem "faz.net"-Artikel mit der Überschrift "Liveblog USA unter Trump / Sieben europäische Länder solidarisieren sich mit Grönland" (Dienstag, 06. Januar 2026 14:30 Uhr):
 Anfang Längeres Zitat 
Heute 12:53 Uhr
Carlota Brandis
Nach den US-Ansprüchen auf die Kontrolle über Grönland haben sich sieben europäische Länder mit der Arktisinsel solidarisiert. „Es ist allein Sache Dänemarks und Grönlands, über Angelegenheiten zu entscheiden, die Dänemark und Grönland betreffen“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung von Frankreich, Deutschland, Italien, Polen, Spanien, Großbritannien und Dänemark.
„Grönland gehört seinem Volk.“ Die Unterzeichner, neben Bundeskanzler Friedrich Merz unter anderem auch der britische Premierminister Keir Starmer, der französische Präsident Emmanuel Macron und die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen, betonten die große Bedeutung der in der UN-Charta festgehaltenen Prinzipien der Souveränität, territorialen Integrität und Unverletzlichkeit der Grenzen. „Das sind allgemein geltende Prinzipien, wir werden nicht aufhören, sie zu verteidigen“
 Ende Längeres Zitat 
► Aus einem "welt.de"-Artikel mit der Überschrift "Mette Frederiksen / «Dann ist alles vorbei», warnt Dänemarks Regierungschefin – Grönlands Einwohner rasen vor Wut" (Dienstag, 06. Januar 2026):
 Anfang Längeres Zitat  Ein Angriff der USA auf Grönland käme nach Ansicht der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen einem Ende der Nato gleich. „Wenn die Vereinigten Staaten beschließen, ein anderes Nato-Land militärisch anzugreifen, dann ist alles vorbei“, sagte Frederiksen am Montag dem Fernsehsender TV2. „Das heißt, auch unsere Nato und damit die Sicherheit, die seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs gewährleistet ist.“
Grönland gehört zum Königreich Dänemark, das trotz großer Autonomie der Insel unter anderem für die Außen- und Verteidigungspolitik zuständig ist. Grönland ist kein unabhängiges Mitglied der ?Nato, aber durch die Mitgliedschaft Dänemarks Teil des Militärbündnisses. US-Präsident Donald Trump hat wiederholt gefordert, die größte Insel der Welt, auf der nicht einmal 60.000 Menschen leben, den USA einzuverleiben und hat auch militärische Gewalt nicht ausgeschlossen.
... „Dänemark ist immer ein guter Verbündeter gewesen“, sagte sie TV2 weiter. Das Land habe sich im vergangenen Jahr um Aufrüstung auf der Arktisinsel bemüht. „Wir sind uns in der Nato einig darin, die Sicherheit im hohen Norden zu verstärken.“ Man könne aber nicht einfach hergehen und einen Teil des Territoriums eines anderen Landes übernehmen.  Ende Längeres Zitat 
► Aus einem "faz.net"-Artikel von Friedrich Schmidt mit der Überschrift "Venezuela gegen Ukraine? / Putins Tauschphantasien" (Mittwoch, 07. Januar 2026):
 Anfang Längeres Zitat  ... dürfte Moskau bald den Blick darauf richten, die Chancen der neuen Lage zu sehen. Eine erste besteht aus russischer Sicht darin, dass sich die NATO über Trumps Grönland-Gelüsten spaltet. Kein Land der Welt könne sich „nach den Ereignissen in Caracas“ sicher fühlen, sagte Putins Stellvertreter im Vorsitz des Nationalen Sicherheitsrats, Dmitrij Medwedjew, der Staatsnachrichtenagentur Tass. „Vor allem nicht Dänemark mit seinem Grönland.“ Schutz vor dem „Recht des Stärksten“ gewährten einzig Nuklearwaffen, hob Medwedjew hervor.
Eine zweite Chance für den Kreml besteht im Denken – und Handeln – in „Einflusssphären“, wie sie Putin für ein „nahes Ausland“ beansprucht. Das Konzept prägt auch Trumps Anfang Dezember vorgelegte nationale Sicherheitsstrategie, mit den USA als Vormacht einer „westlichen Hemisphäre“.
In diesem Sinne lobte Medwedjew das Vorgehen Trumps sogar: „Er und sein Team verfechten die Interessen ihres Landes sehr hart“, kommentierte Putins Adlatus, „sowohl die politischen (Lateinamerika ist der Hinterhof der USA) als auch die wirtschaftlichen (gebt uns Öl und andere Reserven)“.
Dein Hinterhof, mein Hinterhof
Diese Sicht ließe sich auf andere Länder übertragen – aus Moskauer Sicht insbesondere auf die Ukraine, die Putin mit historisierenden Tiraden für Russland vereinnahmt, gleichsam als seinen eigenen „Hinterhof“ beansprucht.
„Russland hat einen Verbündeten in Lateinamerika verloren“, zitierte die Nachrichtenagentur Reuters am Montag eine „ranghohe russische Quelle“, wie stets in solchen Fällen anonym. „Aber wenn das ein Beispiel für eine Anwendung von Trumps Monroe-Doktrin ist, dann hat Russland auch seine eigene Einflusssphäre.“
Auch in Washington gibt es ein Gespür dafür, dass sich nun auch für Russland und China Möglichkeiten eröffnen. „Wenn wir das Recht haben, in unserem eigenen Hinterhof aggressiv zu sein, warum können sie das nicht?“, sagte die Russland-Expertin Fiona Hill von der Brookings-Denkfabrik am Montag der Zeitung „New York Times“.  Ende Längeres Zitat 
► Aus einem "faz.net"-Artikel mit der Überschrift "Angriff oder Kauf / Widersprüchliche US-Signale zu Grönland" (Mittwoch, 07. Januar 2026):
 Anfang Längeres Zitat  Außenminister Marco Rubio, der aktuell auch Trumps Nationaler Sicherheitsberater ist, sagte Medienberichten zufolge in einer vertraulichen Sitzung mit US-Abgeordneten, dass die jüngsten Drohungen keine militärische Invasion signalisieren sollten. Das Ziel sei ein Kauf Grönlands, berichteten das „Wall Street Journal“ und die „New York Times“ unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.
Unter Berufung auf Beamte berichtete die „New York Times“ weiter, dass Präsident Donald Trump seine Mitarbeiter um die Vorlage eines aktualisierten Plans für einen Erwerb gebeten der Insel habe. Trump hatte einen solchen Plan bereits während seiner ersten Amtszeit ins Spiel gebracht. Die Sitzung soll am Montag stattgefunden haben.  Ende Längeres Zitat 
► Aus einem "faz.net"-Artikel mit der Überschrift "Liveblog USA unter Trump / USA beschlagnahmen Öltanker unter russischer Flagge" (Mittwoch, 07. Januar 2026 14:48 Uhr):
 Anfang Längeres Zitat 
Heute 15:47 Uhr
Othmara Glas
Die USA haben einen mit Venezuela in Verbindung stehenden Öltanker beschlagnahmt. Das teilte das Europakommando der amerikanischen Streitkräfte auf der Plattform X mit. Das US-Justizministerium und das Heimatschutzministerium haben in Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Verteidigungsministerium „heute die Beschlagnahmung der M/V Bella 1 wegen Verstößen gegen US-Sanktionen verkündet”. Weiter heißt es: „Das Schiff wurde im Nordatlantik gemäß einem von einem US-Bundesgericht ausgestellten Durchsuchungsbefehl beschlagnahmt." Zuvor sei es von einem Schiff der US-Küstenwache verfolgt worden.
Das Frachtschiff The Marinera soll sich unter russischer Flagge derzeit im Nordatlantik etwa 200 Kilometer südlich der isländischen Küste befinden. Zuvor soll es – noch unter einem anderen Namen auf dem Weg nach Venezuela – plötzlich den Kurs geändert haben, um der Durchsuchung durch die US-Küstenwache zu entgehen, wie das „Wall Street Journal“ und der Sender CBS berichteten.
Russland soll den Berichten zufolge ein U-Boot und weitere Schiffe zum Schutz des Tankers entsendet haben. Die Nachrichtenagentur PA berichtete, ein britisches Aufklärungsflugzeug solle entlang der Route des Schiffs unterwegs gewesen sein. Weder das Weiße Haus noch die britische Regierung antworteten konkret auf Nachfragen. „Die USA sind der wichtigste Verteidigungs- und Sicherheitspartner des Vereinigten Königreichs“, betonte ein Sprecher des britischen Premierministers Keir Starmer.
US-Präsident Donald Trump hatte bereits vor der militärischen Operation in Venezuela mit der Gefangennahme von Präsident Nicolás Maduro eine Seeblockade für mit Sanktionen belegte Öltanker angeordnet, die Venezuela ansteuern oder einen Hafen des rohstoffreichen Landes verlassen. The Marinera soll den Berichten zufolge zuvor als Bella 1 unter guyanischer Flagge Öl aus Venezuela und Iran transportiert haben. Russland wird von den westlichen Alliierten beschuldigt, alte Tanker zu nutzen, um Sanktionen zu umgehen.
Heute 16:52 Uhr
Othmara Glas
Das britische Militär hat die USA bei der Beschlagnahmung eines unter russischer Flagge fahrenden Öltankers im Atlantik unterstützt. Laut dem britischen Verteidigungsministerium waren unter anderem Flugzeuge der Royal Air Force an der Operation beteiligt. „Heute haben unsere britischen Streitkräfte mit Können und Professionalität die erfolgreiche Abfangaktion der USA gegen das Schiff Bella 1 auf seinem Weg nach Russland unterstützt", sagte Verteidigungsminister John Healey.
Die Aktion sei Teil der weltweiten Bemühungen zur Bekämpfung von Sanktionsverstößen gewesen. „Dieses Schiff mit seiner dubiosen Vergangenheit ist Teil einer russisch-iranischen Achse zur Umgehung von Sanktionen, die Terrorismus, Konflikte und Elend vom Nahen Osten bis zur Ukraine schürt", äußerte Healey weiter. Großbritannien werde seine Maßnahmen gegen die Aktivitäten der Schattenflotte verstärken, um seine nationale Sicherheit, Wirtschaft und die globale Stabilität zu schützen.
 Ende Längeres Zitat 
► "welt.de"-Artikel mit der Überschrift "Verteidigungsbündnis / «Wir werden immer für die Nato da sein», versichert Trump – und teilt gegen Mitgliedstaaten aus" (Mittwoch, 07. Januar 2026):
 Anfang Längeres Zitat 
US-Präsident Donald Trump versucht, den Europäern ihre Zweifel an der Verlässlichkeit der USA als Nato-Bündnispartner zu nehmen – und holt gleichzeitig zum Rundumschlag aus. Im Streit um Grönland hatte seine Sprecherin zuvor mit einem Militäreinsatz gedroht.
Der US-Präsident Donald Trump hat am Mittwoch versucht, ?Zweifel an der Bündnistreue Washingtons auszuräumen – zugleich aber den Beistand der Natostaaten angezweifelt. „Wir werden immer ?für die Nato da sein, auch wenn sie nicht für uns da sind“, schrieb Trump in einem Beitrag auf seiner Plattform Truth ?Social. Die Äußerung kommt nach dem jüngsten US-Anspruch auf Grönland überraschend.
Trump läutete seinen Post mit den Worten ein: „Erinnert euch, all ihr großen Nato-Freunde, die bei zwei Prozent ihres BIPs waren, die meistens ihre Rechnungen nicht bezahlt haben, BIS ICH KAM!“ Weiter schrieb er in Großbuchstaben, Russland und ?China fürchteten das Bündnis nur so lange, wie die Vereinigten Staaten Mitglied seien. Weiter erklärte er, Millionen von Leben gerettet zu haben, und das Russland ohne seinen Einsatz inzwischen die gesamte Ukraine kontrollieren würde.
Auch gegen Norwegen teilte Trump aus: „Denken Sie daran, dass ich im Alleingang 8 KRIEGE BEENDET habe und Norwegen, ein Nato-Mitglied, törichterweise beschlossen hat, mir nicht den Friedensnobelpreis zu verleihen“, beschwerte sich der US-Präsident.
Zuletzt waren in der Debatte um einen US-Anspruch auf das zum Nato-Partner Dänemark gehörende Grönland Zweifel an der Bündnistreue der USA aufgekommen. Trump hatte bekräftigt, die Vereinigten Staaten bräuchten die größte Insel der Welt.
Karoline Leavitt, Sprecherin von US-Präsident Donald Trump, erklärte zum amerikanischen Anspruch auf Grönland: „Der Präsident und sein Team erörtern eine Reihe von Optionen, um dieses wichtige außenpolitische Ziel zu erreichen, und selbstverständlich steht dem Oberbefehlshaber der Einsatz des US-Militärs jederzeit als Option zur Verfügung.“
Kopenhagen wies dies entschieden zurück. Dänemarks Regierungschefin Frederiksen sagte: „Wenn die USA ein anderes Nato-Land angreifen, dann hört alles auf.“
Die Nato zählt 32 Mitglieder. Neben den USA und Dänemark gehören unter anderem auch Deutschland, Kanada und Großbritannien zu der Allianz. Kern bildet die Beistandsklausel aus Artikel 5 des Nato-Vertrags – in dieser ist festgelegt, dass sich die Alliierten im Fall eines bewaffneten Angriffs Beistand leisten, da ein Angriff auf einen Mitgliedstaat als Angriff auf alle gewertet wird. Der Fall eines Angriffs innerhalb des Bündnisses ist bei der Schaffung des Vertrages nicht bedacht worden.  Ende Längeres Zitat 
► Aus einem "politischeoekonomie.com"-Artikel von Otmar Tibes Oliver Weber Daniel-Pascal Zorn Victor Loxen Carlotta Voß mit der Überschrift "Das Menetekel Venezuela" (Mittwoch, 07. Januar 2026):
 Anfang Längeres Zitat  Die US-amerikanische Militäraktion gegen Venezuela hat die Erosion der liberalen Weltordnung beschleunigt. Europa sieht ohnmächtig dabei zu.
Die jüngste Militäraktion der USA gegen Venezuela ist ein außenpolitischer Tabubruch. Donald Trump hat Caracas, die Hauptstadt Venezuelas, mit mehr als 150 Luftfahrzeugen überfallen, den venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro in dessen Residenz mitsamt Ehefrau festnehmen lassen und außer Landes gebracht. Der US-Präsident hat damit Fakten geschaffen, die an Feinde wie Verbündete ein klares Signal senden: Die Macht stellt sich wieder unverhohlen über das Recht. Die internationale regelbasierte Ordnung verliert damit unmittelbar ihren Geltungsanspruch – und das nicht am Rand, sondern im Zentrum der Macht.
Denn völkerrechtlich ist die US-amerikanische Militäraktion schwer zu verteidigen. Weder liegt ein bewaffneter Angriff Venezuelas auf die USA vor, der Selbstverteidigung rechtfertigen würde, noch existiert ein Mandat des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen. Der Versuch, das Vorgehen als »law enforcement« zu deklarieren, als Strafverfolgung gegen einen angeblichen Kriminellen, erklärt die Urteile der Trump-Administration zum alleinigen Maßstab der internationalen Rechtsordnung – und führt sie damit ad absurdum.  Ende Längeres Zitat 
► Aus einem "faz.net"-Artikel mit der Überschrift "Liveblog USA unter Trump / Trump: Wir werden Venezuela jahrelang führen" (Donnerstag, 08. Januar 2026 07:36 Uhr):
 Anfang Längeres Zitat 
Heute 01:40 Uhr
Vanessa Angermann
US-Präsident Donald Trump ordnet den Rückzug der Vereinigten Staaten aus 66 internationalen Organisationen an. Er unterzeichnete ein entsprechendes Dekret, wie das Weiße Haus im Onlinedienst X erklärte. Die 66 internationalen Organisationen dienten nicht mehr den Interessen der USA. 31 der Organisationen stünden in Verbindungen zu den Vereinten Nationen.
Laut US-Außenminister Marco Rubio habe die Trump-Regierung festgestellt, dass die betroffenen Institutionen unter anderem „überflüssig“ und „schlecht verwaltet“ seien, dass deren Interessen denen der USA zuwiderliefen, oder sie „eine Bedrohung für die Souveränität, die Freiheiten und den allgemeinen Wohlstand unserer Nation“ darstellten. Die Organisationen versuchten aktiv, „die Souveränität der Vereinigten Staaten einzuschränken“, heißt es weiter.
Rubio sprach auf der Plattform X von „antiamerikanischen, nutzlosen oder verschwenderischen internationalen Organisationen“, aus denen man austrete. Die Überprüfung weiterer internationaler Organisationen dauere an. Der Rückzug soll laut Anordnung so bald wie möglich erfolgen. Dies könne bedeuten, dass man den Organisationen die Finanzierung entziehe oder sich nicht mehr an ihnen beteilige.
 Ende Längeres Zitat 
► "welt.de"-Artikel von Victor Jack, Jacopo Barigazzi mit der Überschrift "Konflikt um Grönland / Trump vs Nato – Jetzt will das Bündnis die Arktis-Sicherheit verschärfen" (Donnerstag, 08. Januar 2026):
 Anfang Längeres Zitat  Auf die Drohgebärden seines größten Mitglieds gegenüber Grönland will die Nato nun reagieren. Die Ideen reichen bis hin zu Verlegungen von Militärgerät und Manövern in die Arktis. Den Nato-Diplomaten ist dabei das existenzielle Risiko bewusst, das ein Eindringen nach Grönland für das Bündnis darstellen würde.
Nato-Staaten haben das Bündnis aufgefordert, seine Präsenz in der Arktis auszubauen, nachdem die USA ihre Drohungen, Grönland an sich zu reißen, verschärft hatten, sagten drei Nato-Diplomaten gegenüber „Politico“ (gehört wie WELT und BILD Axel-Springer-Verlag).
Bei einem Treffen hinter verschlossenen Türen in Brüssel einigten sich die Botschafter des Bündnisses darauf, dass die Organisation ihre arktische Flanke stärken sollte, so die Diplomaten, denen Anonymität gewährt wurde, um über die sensiblen Beratungen zu sprechen. US-Präsident Donald Trump hatte behauptet, das dänische Gebiet sei russischem und chinesischem Einfluss ausgesetzt.
Die Gesandten brachten ins Spiel, die nachrichtendienstlichen Fähigkeiten zu nutzen, um das Gebiet besser zu überwachen, die Verteidigungsausgaben mit Blick auf die Arktis zu erhöhen, mehr militärisches Gerät in die Region zu verlegen und mehr Militärübungen in der Umgebung abzuhalten.
Die Flut an Vorschlägen unterstreicht die wachsende europäische Sorge über die Absichten der USA in Bezug auf Grönland. In dieser Woche hat das Weiße Haus seine Ansprüche auf Grönland weiter hochgefahren und wiederholt abgelehnt, eine militärische Übernahme auszuschließen.
Europa bemüht sich, die jüngsten Trump-Drohungen zu entschärfen und eine militärische Intervention zu verhindern, von der Dänemark gesagt hat, sie würde das Ende des Bündnisses bedeuten. Ein Kompromiss mit dem US-Präsidenten gilt als erste und bevorzugte Option.
Dass nur wenige Tage nach der jüngsten Breitseite des Weißen Hauses um Vorschläge gebeten wurde, zeigt, wie ernst Europa das Ultimatum nimmt — und welches existenzielle Risiko ein Eindringen nach Grönland für das Bündnis und die transatlantischen Beziehungen darstellen würde. Die Verwaltungsmitarbeiter der Nato sollen nun Optionen für die Gesandten ausarbeiten, sagten die Bündnis-Diplomaten.
„Konstruktive“ Stimmung im Raum
Neben dem Reichtum an Rohstoffen und Ölvorkommen verwies Trump als Begründung für Washingtons jüngste Kampagne, die Kontrolle über das Gebiet zu übernehmen, auf einen angeblichen Schwarm bedrohlicher russischer und chinesischer Schiffe in der Nähe Grönlands.
Experten bestreiten diese Angaben weitgehend; Moskau und Peking konzentrieren ihre Verteidigungsanstrengungen — einschließlich gemeinsamer Patrouillen und militärischer Investitionen — vor allem in der östlichen Arktis.
Das Treffen der 32 Gesandten wich einer direkten Konfrontation aus, sagten die drei Nato-Diplomaten; einer bezeichnete die Stimmung im Raum als „produktiv“ und „konstruktiv“.
Der dänische Botschafter, der als Erster sprach, sagte, der Streit sei eine bilaterale Angelegenheit, und konzentrierte sich stattdessen auf jüngste Erfolge der Nato-Arktisstrategie sowie auf den Bedarf an weiterer Arbeit in der Region, so die Diplomaten — eine Aussage, die breite Unterstützung fand.
Das Grönland-Thema wurde am Donnerstag auch in einer nicht öffentlichen Sitzung der EU-Botschafter für Verteidigung und Außenpolitik angesprochen, obwohl es nicht auf der formellen Tagesordnung stand, sagten zwei EU-Diplomaten. Die Hauptstädte des Blocks bekundeten daraufhin ihre Solidarität mit Dänemark, fügten sie hinzu.
Dänemark wird den gleichen Diplomaten zufolge am Freitag bei einem Treffen der EU-Gesandten voraussichtlich ein formelles Briefing und ein Update geben.  Ende Längeres Zitat 
► Aus einem "faz.net"-Artikel mit der Überschrift "Liveblog USA unter Trump / Trump: Ich kann mich nur selbst stoppen" (Freitag, 09. Januar 2026 08:18 Uhr):
 Anfang Längeres Zitat 
Heute 08:13 Uhr
Tim Niendorf
Der amerikanische Präsident Donald Trump sieht sich in der Außenpolitik nur seinem eigenen Gewissen verpflichtet. „Ich brauche kein internationales Recht“, sagte er in einem Interview der „New York Times“. Er habe nicht vor, Leuten zu schaden.
Journalisten der Zeitung stellten Trump die Frage, ob es Einschränkungen für seine weltweite Macht gebe. Es sei nur eine Sache, erwiderte der Präsident der „New York Times“ zufolge: „Mein eigener Sinn für Moral. Mein eigener Verstand. Das ist das Einzige, was mich stoppen kann.“ Auf Nachhaken der Journalisten sagte Trump dann zwar auch, dass seine Regierung sich an internationales Recht halten müsse. Aber: „Es hängt davon ab, was die Definition von internationalem Recht ist“, schränkte er ein.
Nach der Gefangennahme des venezolanischen Staatspräsidenten Nicolás Maduro durch das US-Militär stellen in den USA unter anderem Kongressmitglieder die Rechtmäßigkeit der Aktion in Venezuela in Frage. Trump zeigt zudem verstärkt Interesse an dem zum Königreich Dänemark gehörenden Grönland – und das Weiße Haus sorgte für Aufsehen mit der Feststellung, dass ihm als Oberbefehlshaber dabei der Einsatz des US-Militärs „jederzeit als Option“ zur Verfügung stehe ...
Vor 19 Minuten Julian Staib, Korrespondent ... Auf die Frage, was für ihn Vorrang habe – Grönland zu erwerben oder die NATO zu erhalten – gab Trump am Donnerstag in einem Interview mit der „New York Times“ keine direkte Antwort, gestand jedoch ein, dass „es eine Entscheidung sein könnte“. Trump gab an, dass das transatlantische Bündnis ohne die Vereinigten Staaten als Kern nutzlos sei.
Zu seinem angestrebten Besitz Grönlands sagte Trump der NYT, „Eigentum ist sehr wichtig“. Auf die Frage, warum Amerika die Insel besitzen solle, antwortete er: „Weil ich das Gefühl habe, dass dies psychologisch für den Erfolg notwendig ist." Eigentum gebe einem etwas, das man mit einem Pachtvertrag oder einem Abkommen nicht erreichen könne.
Gestern 20:58 Uhr Robert Dikomeit Im US-Senat haben fünf republikanische Senatoren einen von den Demokraten eingebrachten Gesetzesentwurf zur Begrenzung der militärischen Befugnisse von US-Präsident Donald Trump unterstützt und damit dessen Zorn auf sich gezogen. Am Donnerstag stimmte eine Mehrheit der Senatoren in Washington für den Entwurf, der künftige US-Militäreinsätze in Venezuela ohne die ausdrückliche Zustimmung des Kongresses verbieten würde. Der Republikaner Trump beschimpfte anschließend die fünf mit den Demokraten stimmenden Parteikollegen und bezichtigte sie der „Dummheit“.
52 Senatoren stimmten für den Antrag, der bei 47 Gegenstimmen angenommen wurde. In der kommenden Woche soll der Text dem Senat zur endgültigen Abstimmung vorgelegt und im Fall einer Annahme an das Repräsentantenhaus weitergeleitet. Das Vorhaben ist jedoch eher symbolischer Natur, da der US-Präsident selbst im Fall einer Annahme durch beide Kammern des Kongresses ein Veto einlegen könnte.
„Die Republikaner sollten sich für die Senatoren schämen, die gerade gemeinsam mit den Demokraten dafür gestimmt haben, uns unsere Befugnisse zum Kampf und zur Verteidigung der USA zu entziehen“, erklärte Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. Die fünf Senatoren „sollten nie wieder gewählt werden“, fügte er hinzu.
... „Die Bombardierung der Hauptstadt eines anderen Landes und die Absetzung seines Staatschefs ist schlicht und einfach eine Kriegshandlung. Keine Bestimmung in der Verfassung gewährt dem Präsidenten eine solche Befugnis“, begründete der republikanische Senator Rand Paul sein Ja für den Gesetzesentwurf.
 Ende Längeres Zitat 
► Aus einem "welt.de"-Artikel mit der Überschrift "Auftritt des Bundespräsidenten / «Trinkt einen Schnaps» – US-Senator kritisiert Europäer nach Steinmeier-Rede" (Freitag, 09. Januar 2026):
 Anfang Längeres Zitat  Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat dazu aufgerufen, der zunehmenden Auflösung der nach dem Zweiten Weltkrieg aufgebauten Weltordnung nicht tatenlos zuzusehen – und zieht damit Hohn aus den USA auf sich. Der Respektlosigkeit gegenüber dem Völkerrecht und die Erosion der internationalen Ordnung seien bereits weit fortgeschritten, sagte er in Berlin bei einem Symposium der Körber-Stiftung zu seinem 70. Geburtstag.
„Heute geht es darum, zu verhindern, dass sich die Welt in eine Räuberhöhle verwandelt, in der sich die Skrupellosesten nehmen, was sie wollen, in der Regionen, ganze Länder wie Eigentum weniger Großmächte behandelt werden, in der versucht wird, schon die mittelgroßen Staaten – und dazu gehören wir – an den Rand der Geschichte zu drängen, und kleine und schwächere Staaten gänzlich ohne Schutz dastehen.“
... Steinmeier ging nicht ausdrücklich auf das jüngste militärische Vorgehen der USA in Venezuela und auf die Gebietsansprüche von US-Präsident Donald Trump in Grönland ein. Er sprach aber von einem „doppelten Epochenbruch“. Dieser bestehe zunächst aus dem Überfall Russlands auf die Ukraine, durch den die über Jahrzehnte aufgebaute europäische Sicherheitsarchitektur zerstört worden sei. „Aber da ist eben auch in der Tat der Wertebruch unseres wichtigsten Partners USA.“
Kritik aus den USA
US-Senator Lindsey Graham reagierte mit scharfer Kritik auf einen englischen Nachrichtenbericht über Steinmeiers Rede mit der Überschrift „Der deutsche Bundespräsident sagt, die USA zerstörten die Weltordnung“.
Auf X schrieb Graham: „An meine ahnungslosen europäischen Freunde: Ich hoffe es. Die Menschen im Iran und in Venezuela, der amerikanische Arbeiter und die Familien in den USA, deren Leben durch illegale Drogen aus der Bahn geworfen wurde, hoffen das ebenfalls.“
Sein Schlusswort: „Beruhigt euch. Trinkt einen Schnaps.“  Ende Längeres Zitat 
► Aus einem "faz.net"-Artikel mit der Überschrift "Konflikt mit den USA / Grönlands Politiker: Wollen keine Amerikaner sein" (Samstag, 10. Januar 2026):
 Anfang Längeres Zitat  Während US-Präsident Donald Trump wieder mit der gewaltsamen Einnahme Grönlands droht, lehnen die dortigen Parteien seinen Gebietsanspruch in demonstrativer Einigkeit ab. „Wir wollen keine Amerikaner sein, wir wollen keine Dänen sein, wir wollen Grönländer sein“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Vorsitzenden der fünf Parteien im grönländischen Parlament. Trump warnte indes auch Richtung Dänemark, zu dem die Insel offiziell gehört: Er würde gerne einen Deal machen, „aber wenn wir es nicht auf die einfache Art und Weise tun, werden wir es auf die harte Art und Weise tun“.
Trump: Wollen Russland und China nicht als Nachbarn
„Denn wenn wir es nicht machen, werden Russland oder China Grönland einnehmen, und wir wollen Russland oder China nicht als Nachbarn haben“, rechtfertigte Trump seinen Anspruch auf die Insel. Die USA müssten sie verteidigen. Bei einem Treffen mit Führungskräften von US-Ölkonzernen im Weißen Haus rechtfertigte er auch das US-Vorgehen in Venezuela mit China und Russland. Ohne die USA „wären China und Russland dort gewesen“.
... Für die NATO ist die Grönland-Debatte höchst brisant. Einerseits muss das Bündnis um seine Glaubwürdigkeit fürchten, wenn ein führendes Mitglied auf einmal androht, sich durch Zwangsanwendung Gebiete eines anderen Staates einzuverleiben – vor allem auch mit Blick auf Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine und Chinas Ansprüche auf Taiwan. Andererseits wäre es für die NATO ein Super-GAU, wenn die USA im Streit über ein solches Thema aus dem Bündnis austreten würden, weil die Abschreckung der NATO vor allem auf dem Atomwaffenarsenal und der Stärke der konventionellen Streitkräfte der USA beruht.  Ende Längeres Zitat 
► Aus einem "faz.net"-Artikel von Martin Erdmann, Michael Rühle mit der Überschrift "Trotz Grönland-Debatte / Die NATO wird Trump überleben" (Samstag, 10. Januar 2026):
 Anfang Längeres Zitat  Bereits in der ersten Amtszeit Trumps sorgte der amerikanische Kongress dafür, dass der Präsident die USA nicht aus dem Bündnis herausführen kann. Der gerade erst verabschiedete National Defense Authorization Act geht nun noch weiter, indem er auch einer möglichen Verringerung der amerikanischen Truppenstärke in Europa enge Grenzen setzt.
In diesem von Trump unterzeichneten Dokument wird auch festgelegt, dass die Rolle des NATO-Oberbefehlshabers weiterhin in amerikanischer Hand bleibt, so wie es bereits auch die Trump-Administration deutlich gemacht hatte. Damit sind die Forderungen mancher europäischen Experten, diese Rolle künftig auf die Europäer zu übertragen, erst einmal vom Tisch.
Die jüngsten Schritte des Kongresses zeigen, dass man selbst in republikanischen Kreisen offenbar wenig Neigung verspürt, die NATO aufzugeben. Denn die Stabilität Europas bleibt für die USA von immensem strategischem Interesse. Sogar Trumps National Security Strategy, die eher ein Kulturkampf-Pamphlet wurde, rang sich inmitten aller Europa-Schelte zu dem Eingeständnis durch, dass der alte Kontinent für die USA zu wichtig sei, um ihn abzuschreiben.
Warum sollte Amerika seine akzeptierte Sonderrolle aufgeben?
Wenn es aber ein genuines amerikanisches Interesse an Europa gibt, dann muss auch die NATO fortbestehen, denn sie ist der zentrale Legitimationsrahmen amerikanischer Macht in Europa. Im Rahmen der NATO können die Vereinigten Staaten eine allseits akzeptierte politische und militärische Sonderrolle in Europa spielen. Daher wird Amerika diese privilegierte Stellung nicht preisgeben, auch wenn man versucht, die Kosten seines Engagements zu reduzieren.  Ende Längeres Zitat 
► Aus einem "faz.net"-Artikel mit der Überschrift "Berichte über Angriffspläne / Trump sichert Demonstranten in Iran Hilfe zu" (Sonntag, 11. Januar 2026):
 Anfang Längeres Zitat  Seit rund zwei Wochen gehen Menschen in Iran auf die Straße. US-Präsident Trump warnte die Führung in Teheran vor Gewalt gegen die Protestierenden. Laut Berichten denkt er über Militärschläge nach.
US-Präsident Donald Trump hat den Teilnehmern der Massenproteste gegen die autoritäre Staatsführung in Iran Unterstützung zugesichert. „Iran strebt nach Freiheit, vielleicht wie nie zuvor. Die USA sind bereit zu helfen!!!“, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Wie die Hilfe aussehen soll, ist unklar. Die „New York Times“ meldete unter Berufung auf US-Beamte, Trump sei in den vergangenen Tagen über neue Optionen für Militärschläge in Iran informiert worden. Er erwäge ernsthaft, seine Drohung wahrzumachen, das Land wegen der Unterdrückung der Proteste anzugreifen.
Schon zuvor hatte Trump Teheran vor der Tötung von Demonstranten gewarnt. „Ich habe ihnen mitgeteilt, dass wir sie hart bestrafen werden, falls sie anfangen, Menschen zu töten, was sie während ihrer Unruhen, die ja häufig vorkommen, gerne tun“, sagte er in einer am Donnerstag veröffentlichten Folge des Podcasts „The Hugh Hewitt Show“. Laut dem „Wall Street Journal“ führten US-Beamte erste Gespräche darüber, wie ein Angriff auf Iran durchgeführt werden könnte, sollte dies nötig werden, um Trumps Drohungen umzusetzen.
... Die Proteste hatten Ende Dezember begonnen, ausgelöst durch eine massive Wirtschaftskrise und einen plötzlichen Absturz der iranischen Währung Rial. In Teheran gingen zunächst wütende Händler auf die Straße. Danach weiteten sich die Proteste auf das gesamte Land aus. Das genaue Ausmaß bleibt jedoch auch wegen der weitgehenden Internetsperre weiter unklar. Irans oberster Führer Ajatollah Ali Khamenei hatte die Proteste scharf verurteilt. Er sprach von „Unruhestiftern“ und „dem Land schädlichen“ Menschen und signalisierte einen harten Kurs gegen die Demonstranten.  Ende Längeres Zitat 
► Aus einem "welt.de"-Artikel mit der Überschrift "Nahost / Iran droht USA mit Vergeltung im Falle eines Angriffs – Laut Aktivisten über 500 Tote bei Protesten" (Sonntag, 11. Januar 2026):
 Anfang Längeres Zitat  Die Führung des Iran droht mit Vergeltungsschlägen gegen Israel und US-Stützpunkte im Falle eines US-Angriffs. Unterdessen gehen die Proteste weiter. Menschenrechtsaktivisten veröffentlichen Videos, die zeigen sollen, was auf den Straßen passiert.
Nach militärischen Drohungen von US-Präsident Donald Trump hat der iranische Parlamentspräsident den USA mit Vergeltung gedroht. „Im Falle eines militärischen Angriffs durch die USA werden sowohl das besetzte Gebiet als auch die Zentren des US-Militärs und die Schifffahrt unsere legitimen Ziele sein“, sagte Mohammad Bagher Ghalibaf am Sonntag in einer im Staatsfernsehen übertragenen Rede. Mit „besetztem Gebiet“ bezog sich Ghalibaf offenbar auf Israel, dessen Existenzrecht die Führung in Teheran nicht anerkennt.
Trump hatte in den vergangenen Tagen mehrfach mit einem militärischen Eingreifen der USA im Iran gedroht, falls dessen Sicherheitskräfte gewaltsam gegen Protestierende vorgehen sollten ...  Ende Längeres Zitat 
► Aus einem "faz.net"-Artikel mit der Überschrift "Liveblog USA unter Trump / Merz rechnet mit US-Beteiligung an NATO-Schutz für Grönland" (Montag, 12. Januar 2026 12:15 Uhr):
 Anfang Längeres Zitat 
Heute 12:06 Uhr
Susanne Kusicke
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) geht davon aus, dass die USA sich an einer stärkeren NATO-Präsenz zur Verbesserung der Sicherheit Grönlands beteiligen werden. „Wir teilen die amerikanischen Besorgnisse, dass dieser Teil Dänemarks besser geschützt werden muss“, sagte Merz bei seinem Indien-Besuch in Ahmedabad. „Wir wollen einfach die Sicherheitslage für Grönland gemeinsam verbessern. Und ich gehe davon aus, dass die Amerikaner sich daran auch beteiligen.“ Darüber führe Außenminister Johann Wadephul (CDU) gerade Gespräche in Washington.
Weiter sagte Merz, er hoffe auf eine einvernehmliche Lösung innerhalb der NATO. In welchem Umfang sich die Amerikaner beteiligen könnten, „werden die Gespräche der nächsten Tage und Wochen zeigen“. Mehrere NATO-Staaten wie Großbritannien hatten sich zuletzt für einen Ausbau der Bündnispräsenz in der Arktis ausgesprochen. Ein Vorschlag sieht Diplomaten zufolge einen Überwachungseinsatz mit dem Namen „Arctic Sentry“ („Wächter der Arktis“) vor. Er soll den Amerikanern das Argument nehmen, dass die Sicherheit in der strategisch wichtigen Region nicht ausreichend gewährleistet werden könne.
 Ende Längeres Zitat 
► Aus einem "welt.de"-Artikel mit der Überschrift "Geopolitik / «Das Unwahrscheinliche denken» – CDU-Politiker bringt deutsche Beteiligung an Atombombe ins Spiel" (Montag, 12. Januar 2026):
 Anfang Längeres Zitat  Der mögliche Griff der USA nach Grönland könnte nicht nur zu einem Bruch der Nato führen. Damit stünde dann auch der US-Atomschutz für Deutschland zur Disposition. In der CDU gibt es daher nun Überlegungen, sich an der Finanzierung eigener Atomwaffen zu beteiligen.
Deutschland sollte aus Sicht des CDU-Außenpolitikers Roderich Kiesewetter die Beteiligung an einem europäischen Atomschirm in Betracht ziehen. An einem solchen Schirm könnte sich Deutschland „finanziell beteiligen, ohne die Führung zu übernehmen“, sagte Kiesewetter der „Süddeutschen Zeitung“. „Fachleute gehen von einer Entwicklungszeit von etwa fünf Jahren aus. Ich gehe eher von zehn Jahren aus“, fügte Kiesewetter hinzu.
In Fachkreisen wird darauf verwiesen, dass es wegen der Spannungen mit Russland etwa auch in Finnland, Schweden und Polen Überlegungen für einen eigenen Nuklearschutz gibt – die dann entsprechend mit Deutschland kooperieren könnten. Angesichts der Ambitionen der französischen Rechtspopulistin Marine Le Pen, die nächste Präsidentin Frankreichs zu werden, rät Kiesewetter zu anderen Optionen, als hier nur auf das Nachbarland zu setzen.  Ende Längeres Zitat 
► Aus einem "WELTPlus"-Artikel von Herfried Münkler mit der Überschrift "Neue Weltordnung / Europa muss seinen schönen Traum aufgeben – sonst gewinnen die Regelbrecher das Machtspiel" (Montag, 12. Januar 2026):
 Anfang Längeres Zitat  Bei einem System von drei Akteuren, wie es sich gegenwärtig mit den USA, China und Russland als globalen Vormächten abzeichnet, ist das freilich schwierig, weil darin stets mit einer Koalition von Zweien gegen den übrig gebliebenen Einen zu rechnen ist beziehungsweise sich derjenige in einer Position der Stärke befindet, der von den zwei anderen als Bündnispartner umworben wird.
Um diese Position zu bewahren, muss dieser Dritte zu den beiden Anderen eine äquidistante Beziehung pflegen, was auf längere Zeit gesehen kaum möglich ist. Deswegen lassen sich in der politischen Geschichte auch so gut wie keine Dreiersysteme finden: Sie sind schon in ihrer Entstehungsphase gescheitert.
Das macht die sich gegenwärtig abzeichnenden Konstellationen mit China, den USA und Russland als Vormächten so brandgefährlich. Stabiler wäre dagegen eine Ordnung von fünf großen Mächten, bei der die Position des „Züngleins an der Waage“ nicht so ausschlaggebend ist wie in einem Dreiersystem. Eine Fünferordnung, eine Pentarchie, wie sie in der europäischen Geschichte seit der Entstehung eines Staatensystems im 17. Jahrhundert immer wieder zu beobachten ist, hat eine sehr viel größere Resilienz bei Bündniswechseln und Machtverschiebungen.
Statt über den Bruch des Völkerrechts zu klagen, sollten die Europäer daran arbeiten, dass ein solches Fünfersystem entsteht, in dem die außer Rand und Band geratenen Mächte sich wieder in eine regulierte Struktur einfügen, die als „Ordnung“ bezeichnet werden kann.
Würde etwa die Europäische Union es schaffen, sich aus einem auf den Binnenraum konzentrierten umtriebigen Regelbewirtschafter in einen politisch handlungsfähigen Akteur zu verwandeln, und käme Indien als fünfte Macht, zumal als Repräsentant des Globalen Südens, noch dazu, so wäre eine neue Pentarchie in Reichweite. Diese ist zwar in normativer Hinsicht gegenüber dem werte- und regelbasierten Ordnungsentwurf defizitär, aber vermutlich das politisch stabilste, was auf lange Zeit zu haben sein wird.
Die Europäer werden sich also entscheiden müssen, ob sie weiter dem schönen Traum einer normativ anspruchsvollen Ordnung anhängen wollen, in der die Regelbrecher notorisch die Gewinner der Machtspiele sind, oder ob sie am Aufbau leidlich stabiler Struktur arbeiten wollen, was anstrengend und teuer, aber machbar und vielversprechend ist.  Ende Längeres Zitat 
► Aus einem "welt.de"-Artikel mit der Überschrift "Proteste gegen Mullah-Regime / Trump kündigt 25-Prozent-Strafzölle gegen alle Handelspartner des Iran an – über 600 Tote" (Dienstag, 13. Januar 2026):
 Anfang Längeres Zitat  Amerika erhöht angesichts des gewaltsamen Vorgehens der iranischen Sicherheitskräfte gegen Demonstranten den wirtschaftlichen Druck auf das Regime in Teheran. US-Präsident Trump verkündet am Montagabend, alle Handelspartner des Iran mit Strafzöllen in Höhe von 25 Prozent für alle Geschäfte in den USA zu belegen.
Das kündigte Trump auf der Online-Plattform Truth Social an. „Mit sofortiger Wirkung wird von allen Ländern, die mit der Islamischen Republik Iran Geschäfte tätigen, ein Zoll von 25 Prozent auf alle Transaktionen mit den Vereinigten Staaten von Amerika erhoben“, schreibt der US-Präsident. „Diese Anordnung ist endgültig und unanfechtbar.“
Die wichtigsten Handelspartner des Iran sind laut der Datenbank Trading Economics China, die Türkei, die Vereinigten Arabischen Emirate und der Irak.
Unklar ist, ob sich die US-Strafzölle auch gegen Deutschland richten ...  Ende Längeres Zitat 
► Aus einem "Tagesspiegel"-Interview von Hans Monath mit Christoph Heusgen mit der Überschrift "Im Gespräch / «Wir kehren zurück in die alte Zeit des Kolonialismus»" (Dienstag, 13. Januar 2026):
 Anfang Längeres Zitat  TAGESSPIEGEL: Anders als bei den Interventionen im Irak oder in Libyen behaupten die USA diesmal nicht mehr, sie wollten eine Demokratie in Venezuela aufbauen. Treten wir mit diesem Angriff in eine neue Phase der Weltpolitik ein, in der nun jede Großmacht in ihrer Region beliebig brutale Machtpolitik betreiben kann, die USA in der Karibik und in Lateinamerika, China in Taiwan und nahen internationalen Gewässern, Russland in der Ukraine und möglicherweise darüber hinaus?
HEUSGEN: Ich glaube, es ist keine neue Phase, sondern wir kehren zurück in die alte Zeit des Kolonialismus. Trump beruft sich ja auf die Monroe-Doktrin aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts, die für die USA ein absolutes Einflussgebiet beansprucht.
Das Gleiche gilt ja für Russland, Putin will entgegen allen internationalen Verpflichtungen das Zarenreich und die Sowjetunion wiederherstellen. China agiert ähnlich, indem es im südchinesischen Meer das internationale Recht systematisch verletzt, unverhohlen Taiwan droht.  Ende Längeres Zitat 
► Aus einem "welt.de"-Artikel mit der Überschrift "Grönland und Venezuela / AfD-Spitze kritisiert Donald Trump – Chrupalla spricht von «Wildwest-Methoden»" (Dienstag, 13. Januar 2026):
 Anfang Längeres Zitat  Die Spitze der AfD geht auf Distanz zur Außenpolitik von US-Präsident Donald Trump. Die Partei- und Fraktionsvorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla kritisierten am Dienstag die aggressive Politik der USA gegenüber Venezuela und Grönland. „Donald Trump hat gegen ein elementares Wahlversprechen verstoßen – nämlich, sich nicht in andere Staaten einzumischen“, sagte Weidel in Berlin. Chrupalla sagte: „Klar ist, dass Wildwest-Methoden abzulehnen sind.“
Der US-Regierung gehe es in Venezuela und Grönland „primär“ darum, sich Ressourcen zu sichern, betonte Weidel. Für die USA ergäben sich durch derartige Interventionen aber viele außenpolitisch Verwicklungen. „Donald Trump muss sehen, dass dadurch seine Handlungsspielräume immer weiter eingeschränkt werden“, sagte Weidel. „Wir können nur hoffen, dass dadurch nicht die Friedensverhandlungen in der Ukraine gestört werden.“
... Forderungen an die US-Regierung wollte Weidel am Dienstag auf Nachfrage von Medienvertretern nicht formulieren. „Ich kümmere mich zuvorderst als deutsche Politikerin um die Belange unseres Landes“, sagte sie. Generell gelte für die außenpolitische Leitlinie der AfD: „Wir werden sowieso alle Handlungen dahingehend bewerten, ob sie dem deutschen Interesse nutzen oder nicht.“  Ende Längeres Zitat 
► Aus einem "faz.net"-Artikel mit der Überschrift "Liveblog USA unter Trump / Grönland schließt Anschluss an USA aus – für Trump ein «großes Problem»" (Mittwoch, 14. Januar 2026 07:58 Uhr):
 Anfang Längeres Zitat 
Vor 60 Minuten
Theresa Weiß
Donald Trump hat die Aussagen des grönländischen Regierungschefs Jens-Frederik Nielsen schroff zurückgewiesen. Grönlands Ministerpräsident hatte einen Anschluss der Insel an die USA kategorisch ausgeschlossen und betont, dass das arktische Territorium die Union mit Dänemark bevorzugt.
Trump sagte vor Reportern dazu: „Das ist deren Problem. Ich bin anderer Meinung. Ich weiß nicht, wer er ist. Ich weiß nichts über ihn, aber das wird ein großes Problem für ihn werden“, so der US-Präsident.
„Wir stehen derzeit vor einer geopolitischen Krise, und wenn wir uns hier und jetzt zwischen den Vereinigten Staaten und Dänemark entscheiden müssen, dann wählen wir Dänemark“, hatte Nielsen am Dienstag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen in Kopenhagen gesagt. „Wir wählen das Grönland, das wir heute kennen, das Teil des Königreichs Dänemark ist“, sagte der Regierungschef. An diesem Mittwoch treffen sich der dänische und grönländische Außenminister mit US-Außenminister Marco Rubio und US-Vizepräsident JD Vance in Washington.
Jetzt gerade
Susanne Kusicke
Ein Gesetzentwurf im US-Senat soll es Präsident Donald Trumps Regierung verbieten, das Gebiet eines NATO-Staates ohne Zustimmung des betroffenen Bündnispartners zu annektieren, zu besetzen oder anderweitig zu kontrollieren. Das Gesetz wurde von der republikanischen Senatorin Lisa Murkowski und der Demokratin Jeanne Shaheen eingebracht.
Mit Blick auf Trumps Ansinnen, sich Grönland einzuverleiben, erklärten die Senatorinnen: „Ein solches Vorgehen würde dem Nordatlantikvertrag widersprechen, den Zusammenhalt der NATO schwächen und die bestehenden Bemühungen des Bündnisses untergraben, der Bedrohung durch Gegner wie Russland und China entgegenzutreten.“
Weiter hieß es: „Die NATO bleibt das erfolgreichste Verteidigungsbündnis in der Geschichte - und dessen Glaubwürdigkeit beruht auf dem gemeinsamen Verständnis, dass die Souveränität der Mitgliedsstaaten gegenseitig respektiert und verteidigt wird.“ Die Republikanerin Murkowski, die für den US-Bundesstaat Alaska im Senat sitzt, ist dafür bekannt, dass sie zu den wenigen Parteifreunden Trumps gehört, die nicht vor eine Konfrontation mit dem Präsidenten zurückschrecken.
Konkret würde das Gesetz der Regierung verbieten, Mittel des Verteidigungsministeriums oder des Außenministeriums für ein Vorgehen gegen das Staatsgebiet von NATO-Partnern zu nutzen. Der US-Präsident besitzt in der Außenpolitik einen sehr großen Handlungsspielraum, die Hoheit über die Haushaltsmittel liegt aber bei den beiden Kammern des US-Kongresses.
Im Repräsentantenhaus gibt es einen aktuellen überparteilichen Gesetzentwurf mit ähnlicher Stoßrichtung, der von mehr als 20 Abgeordneten unterstützt wird. Die Erfolgsaussichten beider Vorstöße sind unklar.
Gestern 19:55 Uhr
Anna-Lena Ripperger
Der amerikanische Präsident Donald Trump hat die iranischen Regimegegner ermuntert, die Macht im Land zu übernehmen: „Protestiert weiter, übernehmt eure Institutionen“, schrieb er in seinem Onlinedienst Truth Social an die „iranischen Patrioten“, die seit gut zwei Wochen gegen die Führung in Teheran auf die Straße gehen. „Hilfe ist unterwegs“, fügte er hinzu, ohne Details zu nennen.
 Ende Längeres Zitat 
► Aus einem "welt.de"-Artikel von Stefanie Bolzen mit der Überschrift "Nach Treffen mit Rubio und Vance / «Es ist klar, dass der Präsident den Wunsch hat, Grönland zu erobern»" (Donnerstag, 15. Januar 2026):
 Anfang Längeres Zitat  Das mit Spannung erwartete Treffen von Grönlands und Dänemarks Außenministern in Washington bringt kein Ende des Konflikts. Dänen und Grönländer versuchen, den Konflikt mit einer Arbeitsgruppe ins Positive zu wenden.
Die Gäste aus Grönland und Dänemark waren am Mittwochmorgen Ostküstenzeit auf dem Weg zu ihrem Treffen mit den Spitzen der US-Regierung, als Donald Trump die Temperatur signifikant nach oben drehte. „Die Vereinigten Staaten brauchen Grönland aus Gründen der nationalen Sicherheit“, verkündete der US-Präsident auf seiner Plattform Truth Social.
Er drohte seinen Nato-Partnern im selben Atemzug. Sollten diese dazu „nicht den Weg ebnen“, könnte sich Washington aus der Allianz zurückziehen. Militärisch gesehen wäre die Nato „ohne die enorme Macht der Vereinigten Staaten keine wirksame Streitmacht oder Abschreckung“. Hingegen würde ein US-amerikanisches Grönland das Bündnis „viel mächtiger und effektiver“ machen.
Dass der US-Präsident seinen Vize J.D. Vance mit in das Treffen schickte, schraubte die Spannung zusätzlich nach oben. Ursprünglich hatten die grönländische Außenministerin Vivian Motzfeldt und der dänische Außenminister Lars Løkke Rasmussen nur ihren Amtskollegen Marco Rubio treffen sollen.
Nach dem Treffen musste Rasmussen zugeben, dass man beim Gespräch hinter verschlossenen Türen keine Annäherung gefunden hatte. „Es ist uns nicht gelungen, die amerikanische Position zu ändern. Es besteht eine fundamentale Meinungsverschiedenheit“, so der Däne. „Es ist klar, dass der Präsident den Wunsch hat, Grönland zu erobern. Wir haben sehr deutlich gemacht, dass dies nicht im Interesse des Königreichs liegt.“
Rasmussen und Motzfeldt betonten zugleich, dass man die Einrichtung einer hochrangigen Arbeitsgruppe vereinbart habe. Diese solle voraussichtlich innerhalb weniger Wochen zusammentreten und Möglichkeiten ausloten, um die Sicherheit Grönlands gemeinsam auszubauen. „Wir haben schon seit langer Zeit innerhalb der Nato einen stärkeren gemeinsamen Fahrplan für Grönland angestoßen, und wir sind bereit weiterzugehen“, so Rasmussen.
Arbeitsgruppe soll Langfrist-Sicherheit fokussieren
Die Diskussionen müssten sich umfassend auf die langfristige Sicherheit der Region fokussieren. Trumps Argument, dass die Verteidigung der Arktis angesichts des wachsenden Interesses Russlands und Chinas an der Polarregion hochgefahren werden müsse, sei angebracht. Die Kooperation mit den USA könne gestärkt werden, erklärte Motzfeldt. Womit ihre Vereinbarung mit Rubio und Vance als Versuch gewertet werden kann, die verfahrene Lage noch ins Positive zu wenden. „Das bedeutet aber nicht, dass die USA uns kaufen können“, fügte die Grönländerin hinzu.  Ende Längeres Zitat 
► Aus einem "faz.net"-Artikel mit der Überschrift "Liveblog USA unter Trump / Putin vermeidet direkte Kritik an Trump" (Donnerstag, 15. Januar 2026 18:42 Uhr):
 Anfang Längeres Zitat 
Heute 18:24 Uhr
Tobias Schrörs
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat Grönland nach den ergebnislos verlaufenden Gesprächen in Washington weitere Unterstützung der EU zugesichert. „Grönland kann politisch, wirtschaftlich und finanziell auf uns zählen“, sagte von der Leyen am Rande von politischen Gesprächen in Zypern bei einer Pressekonferenz.
Die Sicherheit der Arktis sei zwar in erster Linie Sache der NATO, auch für die EU seien die Region und deren Sicherheit aber ein zentrales Thema und enorm wichtig. „Das ist unter anderem der Grund, warum wir unsere Investitionen und die Unterstützung Grönlands verstärken“, sagte von der Leyen. Sie verwies dabei auf Haushaltspläne, nach denen der Umfang der finanziellen Unterstützung für Grönland verdoppelt werden soll und auf die bereits 2024 erfolgte Einrichtung eines EU-Büros auf der Insel.
Letzteres soll die Zusammenarbeit mit der grönländischen Regierung und der Bevölkerung weiter stärken. „Die Europäische Union genießt in Grönland einen sehr guten Ruf, und wir setzen sehr auf die ausgezeichnete Zusammenarbeit, die wir haben“, sagte sie. Die Arbeit zur arktischen Sicherheit wolle man mit Verbündeten und Partnern, einschließlich der Vereinigten Staaten, fortsetzen.  Ende Längeres Zitat 
► Aus einem "faz.net"-Artikel mit der Überschrift "Liveblog USA unter Trump / Trumps Sprecherin Leavitt verärgert Dänemark" (Freitag, 16. Januar 2026 10:42 Uhr):
 Anfang Längeres Zitat 
Heute 09:55 Uhr
Julian Staib, Korrespondent
In Dänemark hat eine Aussage von Trumps Sprecherin zu den künftigen Gesprächen über Grönland im Nachgang des Treffens von Dänemark, Grönland und den USA für Empörung gesorgt. Bei dem Treffen des dänischen Außenministers und seiner grönländischen Amtskollegin mit dem US-Vizepräsidenten und US-Außenminister hätten sich beide Seiten auf die Einrichtung einer Arbeitsgruppe geeinigt, „in der technische Gespräche über die Übernahme Grönlands geführt“ würden, sagte Karoline Leavitt, Sprecherin des Weißen Hauses, am Donnerstag.
Sowohl Dänemarks Außenminister Lars Løkke Rasmussen als auch die grönländische Parlamentsabgeordnete Aaja Chemnitz wiesen darauf hin, dass dies falsch sei. „Wir haben nicht vereinbart, dass wir eine technische Arbeitsgruppe einrichten, die sich damit befassen soll, wie die USA Grönland erwerben können“, sagte Rasmussen dem Sender TV2. Die Äußerung von Trumps Sprecherin zeige, dass die Aufgabe der Arbeitsgruppe „sehr, sehr schwierig werden wird“.  Ende Längeres Zitat 
Fortsetzung Freitag, der 16. Januar 2026
 


1.

2. Internationale politische Einflußsphären haben ihre Berechtigung.
Dänemark gehört zur Einflußsphäre der britisch-deutschen Achse und damit auch Grönland.
Einflußsphären beruhen auf dem natürlichen Zusammengehörigkeitsgefühl, der natürlichen Zuneigung und Freundschaft, der wechselseitigen Anziehungskraft zwischen den zur Einflußzone gehörenden Ländern, Völkern, Nationen. Die Bindung der zugehörenden Länder, Völker, Nationen an die die politisch-kulturelle Identität der Einflußzone prägende/n Macht/Mächte kann dabei unterschiedlich stark sein. Es liegt in der Hand der zugehörigen Länder/Völker/Nationen die Nähe oder Ferne zu den anderen Ländern/Völkern/Nationen frei zu bestimmen. Kein Land, kein Volk, keine Nation wird durch Einschüchterung, Überrumpelung, Täuschung und schon gar nicht durch Zwang, Unterdrückung, Erpressung oder Fesselung an eine Einflußsphäre gebunden - andernfalls handelt es sich nicht um eine Einflußsphäre, sondern um einen Herrschaftsraum.
Internationale politische Einflußsphären bilden sich auf natürliche Weise, sie entstehen zwanglos, sie sind nicht das Ergebnis eines politischen Plans, sie sind keine bewußten menschlichen Schöpfungen, sie ergeben sich sozusagen von allein, weil die gemeinsame Basis die kulturelle Verwandtschaft ist.
Politische Einflußsphären sind informelle Bildungen, sie haben und sind keine Organisation. Sie sind nicht institutionalisiert, sind nicht auf Verfestigung oder Verstetigung angelegt.
 
3. Die natürliche normale Weltordnung ist die Gemeinschaft freier souveräner selbstbestimmter Völker und Nationen. Die Beziehungen zwischen ihnen sind bilateral. Sie lassen die Möglichkeit der jederzeitigen Umorientierung staatlich-partnerschaftlicher Kooperationen offen.
Sich zu identitären Gemeinschaften zusammenzuschließen ist ein völlig natürliches Bestreben und das vollkommene natürliche Recht von Menschen, die sich als zusammengehörig empfinden.
Dieses Recht unter Hinweis auf die "Würde des Menschen", die angeblich Universalismus bzw. Kosmopolitisnus gebiete, zu bekämpfen (Angela Merkel), ist gröblichste Anmaßung und gröblichste Diffamierung Andersdenkender.
Die Antithese zur natürlich-normalen Weltordnung ist die Ideologie des Universalismus/
Kosmopolitismus/Globalismus.
Diese vom Juden propagierte Ideologie hat einzig den Zweck der Zerstörung der identitären menschlichen Gemeinschaftsbildungen. Sie dient in Wahrheit der exklusiven Herrschaftsausübung des Juden über alle anderen, über die Nicht-Juden. In diesem Sinne ist sie Streben des Juden nach Weltherrschaft.
Universalismus und Kosmopolitismus werden als Humanismus verkauft, sind aber in Wahrheit Verfolgung extremsten partikulären Eigennutzes.
 
4. Die sogenannte "Europäische Union" ist keine Einflußsphäre sondern ein lupenreiner Herrschaftsraum. Sie verdankt ihre Existenz nicht irgendeiner demokratischen Willensbildung, nicht dem Konsens ihrer Mitgleder, nicht dem Gemeinwillen (volonté générale) irgendeines Volkes sondern dem Beschluß einer die Mitglieder beherrschenden Minderheit. Sie ist hochgradig organisiert und institutionalisiert. Sie ist expansionistisch nach außen und autoritär nach innen.
Für den Zusammenhalt bzw. die Unterdrückung von Widerstand wird mit Disziplinierungsmaßnahmen, Sanktionsmechanismen und struktureller Polizeigewalt gesorgt (Ursula von der Leyen: "Wir haben Instrumente.").
Die exzessive Bürokratie der EU soll für ihre "Unumkehrbarkeit" und Verewigung sorgen.
Sie ist eine Zwangsgemeinschaft mit dem Ziel der Zerstörung der Identität der europäischen Völker und Nationen.
Sie ist ein politisch-ideologisches Umerziehungsprojekt ähnlich der ehemaligen Sowjetunion. Die EU arbeitet, wenn nicht an der Schaffung "des Europäers", so doch an der Schaffung "des neuen Europäers".
 
5. Die USA wurden als eine isolationistische Nation mit christlich-abendländischer Identität gegründet. Unter dem Einfluß des Juden haben sie sich in eine universalistisch-globalistische Macht verwandelt, was auch in Europa zur Vorherrschaft der Ideologie des Universalismus/Globalismus geführt hat.
Dennoch steht die EU in Rivalität zu den USA. Der unüberbrückbare Gegensatz liegt in der unterschiedlichen Sicht auf den Juden.
Was die ökonomische Nutzbarmachung der Globalisierung betrifft, haben US- und EU-Establishment übereinstimmende Interessen. Nicht jedoch, was die massive direkte Unterstützung des Juden durch das US-Establishment betrifft. Das Ausmaß, in dem die Angelegenheiten des Juden die amerikanische Politik in Anspruch nehmen ist grotesk und befremdlich. Der gesamte außenpolitische Interventionismus der USA geht letzten Endes auf nichts anderes mehr zurück als auf den Schutz des Juden und seiner Interessen. Dafür gibt es in Europa kein Verständnis.
Während die USA mit der jüdisch geprägten Weltordnung scheinbar kein Problem haben, sieht man (nicht nur in Europa) im amerikanischen Interventionismus mit Mißvergnügen die weiter zunehmende Verjudung der Weltordnung.
 
6. Was macht den Juden unterstützenswert? Für den westlichen Kulturkreis eigentlich nichts. Erklärbar ist die Unterstützung nur durch einen unangebrachten Schuldkomplex des Westens gegenüber dem Juden. Der Jude hat für den Westen nichts Gutes im Sinn. Er steht allem, was dem Westen heilig ist, feindlich gegenüber, unter anderem dem Recht und der Toleranz.
Das westliche, also angelsächsisch-germanische, politische Denken ist naturrechtliches Denken.
Das jüdische, also universalistische, Denken ist positivrechtliches Denken.
Das positiv-rechtliche Denken ist die jüdische Antithese zum naturrechtlichen Denken.
Angelsachsen und Germanen respektieren die Natur und die Welt, wie sie ist.
Jüdisches Leben ist Auflehnung und Rebellion gegen die natürliche Realität des Seins.
Das angelsächsisch-germanische bzw. naturrechtliche Denken stützt sich auf die Empirie, das jüdische Denken auf die rationalistische Konstruktion.
Die rationalistische Konstruktion ist aber nicht im Volk und in der Wirklichkeit verankert, sondern in der jüdischen Minderheit und ihrer Parallelwirklichkeit.
Das Volk lebt in der Erfahrung der Realität, in der Empirie. Die Welt des Juden besteht aus eigennützlichen Hirngespinsten.
Das naturrechtlich-empirische Denken hat seine religiöse Entsprechung im christlich-idealistischen Glauben, das positivrechtlich-rationalistische Denken hat seine religiöse Entsprechung in der Anmaßung der jüdischen Theologie.
Der Jude negiert bzw. desavouiert die Vielfalt der Meinungen und beharrt auf der universellen Gültigkeit der einen, nämlich seiner eigenen jüdischen Meinung. Alles andere ist für ihn keine Meinung sondern "Antisemitismus".
Toleranz kommt daher für den Juden nicht in Frage. Toleranz ist aber erforderlich, da die Realität durch Vielfalt der Ansichten, Meinungen, Ideologien gekennzeichnet ist.
 
7. Die "Menschenrechte" und das "Völkerrecht" werden am stärksten gefordert und propagiert von dem, der am wenigsten dran glaubt, vom Juden.
Warum tut er das? Es dient dem, woran ihm am meisten liegt, seiner Selbsterhöhung. Es dient der Zeichnung des Bildes von sich selbst als einem Wesen von einzigartiger Besonderheit und von allen anderen als minderwertigen Wesen.
Die jüdische Theologie läßt bekanntlich allein den Juden als wirklichen Menschen gelten.
Die vom Juden propagierte Ideologie des Universalismus bzw. Kosmopolitismus hat einzig den Zweck der Zerstörung der identitären menschlichen Gemeinschaftsbildungen unter den Nicht-Juden. Sie dient in Wahrheit der exklusiven Herrschaftsausübung des Juden über alle anderen, über die Nicht-Juden. In diesem Sinne ist sie Streben des Juden nach Weltherrschaft.
Universalismus und Kosmopolitismus werden als Humanismus verkauft, sind aber in Wahrheit Verfolgung extremsten partikulären Eigennutzes.
RECHT kann es prinzipiell nicht als universelles Gut geben, sondern nur im Rahmen einer Rechtssetzungsgemeinschaft, also im Volks- bzw. Nationalstaat. Die gesamte Menschheit kann kein Recht setzen, eine Völkergemeinschaft ohnehin nicht.
 
8. Die NATO war natürlich nie eine lupenreine Einflußsphäre mit dem alleinigen Zweck des Schutzes souveräner Alliierter. Sie hatte von Anfang - nach den Geschehnissen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts - einen universalistischen Zug. Inzwischen droht ihre Vormacht (USA) einem kleinen Mitglied (Dänemark) mit militärischer Gewalt, wenn es sich nicht freiwillig den Absichten der Vormacht beugt. Das ist nicht der Sinn eines Militärbündnisses. Damit hat die NATO den Charakter eines Herrschaftsraums angenommen, der mit den Interessen in der britisch-deutschen Einflußsphäre nicht vereinbar ist. Der britisch-deutsche Kulturraum hat ein Interesse daran, die christlich-abendländische Tradition von Freiheit, Demokratie und Recht aufrechtzuerhalten und die Gleichheit souveräner Völker und Nationen zu bewahren.
Trump meint, wenn er im Amt gewesen wäre, hätte es den russischen Überfall auf die Ukraine nicht gegeben.
Wenn er sich da mal nicht täuscht!
Die russische Aggression gilt ja nicht einem Europa souveräner Völker und Nationen, sondern einem Europa der EU und der NATO. Die EU und die NATO waren auch schon vor Trump universalistisch entartet und mit Trump hat die Entartung noch Fahrt aufgenommen.
Es ist kaum anzunehmen, daß Rußland so dumm wäre, ein Europa souveräner Völker und Nationen anzugreifen, um es zu "erobern". Das würde erstens zur sofortigen Ad-Hoc-Bildung eines europäischen Gegenbündnisses führen und zweitens die Möglichkeiten Rußlands bei weitem übersteigen.
Man kann Verständnis dafür haben, daß Rußland vom NATO- und EU-Expansionismus verschont sein will, was nicht heißt, daß es mit seiner Aggression gegen die Ukraine auf einem Kreuzzug für die freiheitlichen Werte der europäischen Völker und Nationen ist.
Trump ist widersprüchlich. Auf der einen Seite Unterstützung nationalistischer Tendenzen, auf der anderen Seite universalistischer Interventionismus.
Wenn Trump etwas daran ändern will, daß sich die USA zum Modellstaat für eine universalistische Weltordnung entwickelt haben, muß er aufhören, das Interesse des Juden zum Leitmotiv der amerikanischen Politik zu machen.
 
9. Über Grönland darf es nicht zu Entzweiung zwischen der US-kanadischen und der britisch-deutschen Achse kommen. Im Gegenteil. Ihr Zusammenhalt muß gestärkt werden. Die Attraktivität und Strahlkraft der anglo-germanischen Kultur, das christlich-abendländische Erbe von Freiheit, Demokratie und Recht, erstreckt sich auf ganz Europa so wie sie/es sich auf ganz Nordamerika erstreckt.
Grönland könnte einen positive Rolle für den Zusammenhalt des nordatlantischen Raums spielen, indem es als symbolisches Bindeglied zwischen den beiden geopolitischen Räumen wahrgenommen wird.
Der gesamte Westen muß sich besinnen auf sein wahres gemeinsames Interesse, auf die Notwendigkeit der Ausschaltung der universalistischen jüdischen Destruktion.
EU und NATO sind zu ersetzen durch Militär- und Wirtschaftsallianzen, die sich ideologisch auf die vom Judentum gereinigte angelsächsisch-germanische Kultur stützen.
Der Geist der globalistischen Integration ist zivilisationsfeindlich. Sein zerstörerisches Werk beginnt mit dem sogenannten "Multilateralismus", der Konstruktion internationaler Netzwerke und Verflechtungen zur Beeinträchtigung der Souveränität der Völker und Nationen, und endet im ausgewachsenen Universalismus bzw. Kosmopolitismus, der Herrschaft transnationaler Wirtschafts- und Militärorganisationen.
Amerika den Amerikanern, Grönland den Grönländern, Europa den Europäern.


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